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Grundbedürfnisse: Was Kinder wirklich brauchen - Perfektion gehört nicht dazu

Shownotes

Wir sind zurück aus der Sommerpause. Und starten mit der Frage, die unter fast allem liegt, was Eltern uns in die Praxis mitbringen: Was braucht ein Kind, um psychisch gesund aufzuwachsen?

Die Antwort ist überschaubarer, als man denkt. Es sind vier psychische Grundbedürfnisse — und je besser die erfüllt sind, desto stabiler steht ein Mensch. Es geht ausdrücklich nicht um perfekte Erziehung.

Darum geht es:

-Bindung: warum ein Baby zu hundert Prozent auf eine verlässliche Bezugsperson angewiesen ist
-Warum wir „Jedes Kind kann schlafen lernen" und die Trainingslogik der Neunziger klar ablehnen
-Tragfähigkeit statt Liebesentzug — „Gerade nervst du mich ohne Ende. Ich liebe dich."
-Wie viele Regeln ein Kind braucht, und warum keine Regeln genauso schlecht sind wie fünfzig
-Der Autonomie-Trick, den wir selbst manipulativ nennen und trotzdem empfehlen
-Selbstwert: „Ich liebe dich mit einer Fünf genauso sehr wie mit einer Eins."
-Warum Bescheidenheit als Erziehungsziel ausgedient hat
-Wo Resilienz aufhört — sie heißt nicht, Mobbing oder Gewalt auszuhalten

Transkript anzeigen

00:00:00: Liebe junge Psychekommunity, in dieser Folge hatten wir große Tonprobleme und bitten euch dafür um Entschuldigung.

00:00:10: Wir haben überlegt ob wir die Folge so hochladen können und haben uns dennoch dafür entschieden sie euch hören zu lassen weil wir dachten wir sind mal ein Beispiel dafür dass man nicht so perfektionistisch sein soll und weil wir auch noch dachten das sie dann nicht so authentisch wäre wenn wir sie jetzt einfach nochmal aufnehmen würden.

00:00:29: Daher sorry und wir hoffen, dass das nächste Mal nicht der Fall ist.

00:00:34: Viel Spaß dabei!

00:00:35: Hadi tüss!

00:00:38: Willkommen zum neuen Folge von Junge Psyche.

00:00:41: Was brauchen Kinder eigentlich um gut und gesund aufzuwachsen?

00:00:45: Heute geht es um die psychischen Grundbedürfnisse – Von Bindung und Sicherheit über Selbstwert und Orientierung bis hin zu Freude und dem Gefühl, die Welt zu verstehen.

00:00:55: Und vor allem schauen wir Was können wir als Eltern und Bezugspersonen im Alltag tun, um diese Bedürfnisse zu unterstützen?

00:01:03: Also los geht's!

00:01:19: Herzlich willkommen zur neuen Folge von Junge Psyche Aufwachsen Verstehen.

00:01:24: Dem Podcast aus der Welt der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

00:01:28: mit Sambra Fazlit und

00:01:29: Mila Ulziawi.

00:01:31: Hallo liebe Leute da sind wir wieder Und wir sind zu zweit Immer noch, ist das nicht schön?

00:01:38: Eigentlich sind wir sogar zu dritt.

00:01:39: Miller ist nämlich auch mit dabei.

00:01:41: Miller is ja meine Hündin.

00:01:42: Falls ihr also zwischendurch mal irgendwie ein sehnsuchtsvolles Jaulen hört... Das bedeutet so viel.

00:01:46: Mein Gott jetzt werft mir doch endlich den Ball!

00:01:49: Wie zum Beispiel gerade im Intro.

00:01:51: Die Sommerpause ist vorbei.

00:01:56: Ja leider.... Auf der einen Seite, auf der anderen Seite ist das auch richtig toll mit so einem tollen Projekt wieder zu starten oder weiterzumachen.

00:02:05: Ja es ehrlich so.

00:02:06: also wir haben uns natürlich auch wenn die Sommerpause jetzt keine Aufnahmen beinhaltet hat.

00:02:10: Es ist trotzdem so dass wir uns ständig darüber freuen miteinander wie cool das mit dem Podcast ist und dass das gut läuft und dass wir einfach total Lust haben da weiterzu machen Coole weitere Projekte auch zu starten.

00:02:23: Wir planen schon gerade ganz

00:02:24: viel und weit gespannt.

00:02:26: Genau, es macht auf jeden Fall richtig toll Spaß!

00:02:30: Und wir haben uns auch auf heute gefreut Und wie Mila gerade sagt, wir sehen uns ja immer und ständig.

00:02:37: Aber wir haben uns jetzt vor allem darauf gefreut wieder mit euch allen mehr zu tun zu haben.

00:02:42: Also her mit dem Feedback weiterhin!

00:02:44: Wir haben auch in der Pause gerne gelesen und freuen uns wirklich über jede Nachricht und das hat total Spaß gemacht.

00:03:02: dir geht es genauso.

00:03:04: Und das, worüber wir heute sprechen hat ein großer alter Verhaltensdrapout.

00:03:10: so alt ist er leider gar nicht geworden aber er hat viel zu unserem Fach beigetragen.

00:03:16: Das ist Klaus Gravo und Klaus grave hat die Konsistenztheorie entwickelt und die ist echt überwichtig nicht nur für Kinder und Jugendliche sondern auch für wachse für alle Menschen.

00:03:30: ja im Prinzip gründete der Menschen seiner Entwicklung auf dieser Theorie beziehungsweise offenderen Inhalt, zu denen wir jetzt gleich kommen.

00:03:40: Genau in diese Konsistenz-Höge geht es grundsätzlich erst mal um vier Bedürfnisse.

00:03:44: Mancher wird auch ein fünftes dazu gesagt was später noch dazu kam.

00:03:50: und Konsistenzen bedeutet die Bedürfenste, die es gibt für jeden Menschen.

00:03:56: wie sehr stimmt sozusagen die Stärke des Bedürfs mit dem realen, das ich erlebe in meiner Welt?

00:04:01: Überein.

00:04:02: Genau, das heißt die Bedürfnisse können natürlich unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

00:04:06: manche Menschen haben vielleicht Kernung ein immenses Bedürftnis nach Kuchen.

00:04:10: Das ist übrigens ein gutes

00:04:13: Beispiel.

00:04:14: Eines von offiziellen Grundbedürfnisse, aber wenn ich ein immenses Bedürfnis nach Kuchen habe und ich arbeite in einer Konditorei dann ist das eine ziemlich hohe Konsistenz.

00:04:24: Richtig denn dieses bedürfnissen neigt dazu gut befriedig zu werden auch!

00:04:28: Wenn ich überhaupt kein Bedürfest nach Kuchern habe weil ich mich ketogen ernähre oder keine Ahnung und ich hab einfach keinen Bock auf Süßkram, dann ist es ziemlich egal ob ich in einer.

00:04:40: Also das heißt, je nachdem wie groß mein Bedürfnis noch etwas ist.

00:04:45: Ist natürlich auch das, wie ich meinen Leben ausrechte dann idealerweise unterschiedlich damit das Bedürfs halt auf die eine oder andere Weise eben so erfüllt wird dass sich mich möglichst gut damit

00:04:56: fühle.

00:04:56: Absolut um in deinem Beispiel zu bleiben arbeitest du jetzt in einer Metallfabrik mit deinem Kuchenbedürfnis in Konsistenz.

00:05:04: Genau!

00:05:05: Keine

00:05:06: Bedürflensbefriedigung möglich

00:05:08: Ja, stimmt.

00:05:09: Also zunehmend

00:05:09: das flapsige Beispiel.

00:05:13: Aber das erklärt es eigentlich ziemlich gut weil es geht darum dass er aber erklärt hat, dass psychische Gesundheit davon abhängig ist wie gut und angemessen die Grundbedürfnisse befriedigt werden.

00:05:27: Das heißt er hat vier genannt und dann guckt man gibt's einen Ungleichgewicht also wird eins minder erfüllt oder befriedigt?

00:05:34: Dann herrscht schon ein Ungleich.

00:05:35: Gewicht mehrere, genau dasselbe.

00:05:38: Also im Prinzip geht man davon aus, psychisches Wohlbefinden oder psychische Gesundheit ist dann möglich oder gewährleistet wenn eine Bedürfnis-Befriedigung da ist.

00:05:48: Wenn das auch nichts Neues, wenn man an Bedürfsbesfriedigungen denkt kommt ja einen direkt Freude in den Kopf und verschiedene andere Theoretiker und Theoretik erinnern.

00:05:56: Aber es ist also sehr schön beschrieben, sehr nachvollziehbar beschrieben und nach diesen ganzen Jahren und wissenschaftlichen Untersuchungen kommt man tatsächlich immer wieder darauf zurück.

00:06:07: Und

00:06:08: genau das

00:06:08: ist ein riesengroßes Thema weil's wirklich auch Bedeutung hat und weil es auch ja für viele Störungsentwicklungen auch als Erklärungsmodell mit unterdient.

00:06:18: Zudem halt auch völlig nachvollziebar, werdet ihr gleich hören?

00:06:20: Denn kommen wir mal zu den vier Grundbedürfnissen die es so gibt

00:06:25: So, kriegen wir die noch zusammen.

00:06:28: Das erste Grundbedürfnis ist das Bedürfniss nach Bindung.

00:06:33: Genau.

00:06:34: Das zweite Grundbedüffnis ist des Bedürfs nach Orientierung und Kontrolle.

00:06:40: Dann kommt das Bedirfnis nach Selbstwertschutz- und Selbstwerderhöhung.

00:06:45: Und dann kommt das bedürfnessach Lust-, Gewinn- und Unlustvermeidung.

00:06:50: Das klingt alles für mich sehr schön.

00:06:52: Ein bisschen abstrakt im ersten Moment, deswegen werden wir das gleich mit Leben füllen.

00:06:58: aber das wären die vier Grundbedürfnisse und du hast ja gerade gesagt ein Fünftes ist dazu gekommen, dass wäre das Grundbedarf nach Kohärenz, das wurde dann später mit dazugenommen.

00:07:08: Aber in der Regel spricht man eigentlich meistens über die Vier, die wir genannt

00:07:11: haben.

00:07:14: Im Praxisalltag reden wir auch nicht mit den Titeln, mit den Menschen die da sind darüber sondern.

00:07:21: Wir sprechen ganz oft darüber wie die Staat Bedingungen eines Menschen so waren weil sie haben natürlich ganz klar damit zu tun.

00:07:30: Genau gab es eine Bedürfnis Erfüllung oder nicht und was?

00:07:33: passiert, wenn bestimmte Bedürfnisse eben nicht erfüllt werden.

00:07:36: Was passiert dann mit einem Menschen?

00:07:37: Da gibt es Muster, ganz klar!

00:07:39: Genau und man erkennt das auch.

00:07:41: also daneben gibt's physiologische bedürfnisse, dass ist da nicht damit gemeint.

00:07:45: Also es geht wirklich um psychische Grundbedürfnis.

00:07:48: Genau, es gibt ja noch diese maßloffsche Bedürbnisführer-Niedel da mit

00:07:52: keine

00:07:52: Ahnung Essen schlafen usw.

00:07:54: Das ist was anderes.

00:07:55: Also das hält jetzt nicht in dieses psychologische Ressort.

00:07:58: Kommen wir doch mal zum Grundbedörfnis nach Bindung.

00:08:01: Also der Name selbst sagt es ja schon, wenn man sich so ein Baby vorstellt.

00:08:06: Dann ist ja völlig klar... Ich weiß nicht, erinnern wir uns mal irgendwelche schrecklichen Affenversuche oder so über die man damals im Biounterricht gesprochen hat mit so kleinen, ich weiß gar nicht, Kapu-Cina-Effchen?

00:08:15: Das waren kleine

00:08:16: Kapu Cina Effchen genau.

00:08:17: Genau,

00:08:17: mit dieser Drahtgestellmutter und... Genau

00:08:20: das gibt es übrigens auf YouTube.

00:08:21: kann man das nachschauen weil das Video auch da veröffentlicht ist.

00:08:25: Ja.

00:08:25: Das kann man immer noch sicher angucken.

00:08:27: Es ist so beeindruckend!

00:08:30: Tatsächlich so, das Bedürfnis nach Bindung hat absolut etwas mit dem Überlebensinstinkt zu tun.

00:08:38: Ein Baby, also ein Menschenbaby kommt auf die Welt und kann ja erst mal gar nichts außer sich ein bisschen bewegen, streien, sich entleeren und möglichst Nahrung zu sich nehmen.

00:08:48: Und ansonsten ist ein Baby völlig aufgeschmissen.

00:08:51: Das heißt, ein Baby ist zu hundert Prozent darauf angewiesen, dass eine sichere Bezugsperson da ist, die dieses Baby versorgt.

00:08:59: mit Wärme, mit Nahrung und Liebe.

00:09:01: Mit Umsicht, mit Aufmerksamkeit – das ist ein absolut elementares Lebensbedürfnis.

00:09:08: Ansonsten stirbt so ein

00:09:09: Baby.".

00:09:09: Genau!

00:09:10: Und es ist so interessant bei diesen Videos zu diesen Experimenten, weil man das ja früher versucht hat, zu erklären über dieses physiologische Bedürfnissen.

00:09:19: Also man hat angenommen, es ist nicht vordergründig, dass Grundbedürfe nach Nähe und Bindung, Liebe und Zuwendung was du gerade so beschrieben hast.

00:09:27: Sondern man hat so gedacht, nee das ist ja die Nahrungsquelle und deswegen ist das Baby oft in der Regel die Mutter oder eben die erste Bezugspersonen angewiesen.

00:09:35: Und man hat festgestellt dass dieses Äffchen also ich möchte jetzt nicht spoilern aber es geht nicht nur um Nahrung.

00:09:41: Also wenn dann ist es so gewesen dass der Zeitanteil indem das äffchen die Nährung zu sich gibt Mega gering war.

00:09:48: Und hat sich kurz ernährt, auch nicht bis es gesättigt war und ist dann übergesprungen auf das Drahtgestell mit Fell was einfach Wärme und Nähe signalisiert hat oder erfüllt hat.

00:10:00: Eines dieser Draht-Gestellmütter-Ertrappendinger hat halt Nahrung bereitgestellt und das andere war halt Flauschi Bausi.

00:10:08: Genau!

00:10:09: Das

00:10:09: Flauschibauschi hatte bewogen...

00:10:12: Ja

00:10:12: und das ist so interessant, weil es geht wirklich um Nähe.

00:10:15: Es geht wenn man das jetzt weiter ausdifferenziert geht es einfach darum eine Verlässlichkeit zu erleben.

00:10:22: also da ist jemand der sich um mich kümmert weil du hast es gerade gesagt man ist ja völlig aufgeschnitten total abhängig und brauchtes.

00:10:29: also gibt's ja auch unterschiedlich im Tierreich wie lange das so ist dass die kleinen jemanden brauchen der auf die aufpasst.

00:10:36: Bei dem Menschentum ist es so, wir brauchen jemanden etwas länger als die meisten Tiere.

00:10:44: die Zeit oder bzw.

00:10:45: bisschen uns stärker irgendwie melden können und rufen können, als Baby kann man ja nur weinen und schreien und sich so irgendwie erkennbar machen.

00:10:53: Später wenn man dann krabbelt und läuft hat man einfach mehr Instrumente in der Hand um auf sich auch merksam zu machen.

00:10:59: aber diese erste zeit vorkrabbeln ist man wirklich nur darauf angewiesen dass eine feinfühlige person feinfühlig heißt.

00:11:07: sie erkennt da ist ein bedürfnis da bei den menschen baby und kümmert sich darum Und

00:11:14: wie wichtig dieses Bedürfnis nach Bindung ist.

00:11:16: und die Erfüllung sieht man unter anderem auch daran, dass eines der allerhäufigsten Störungsbilder mit den Psychotherapeutinnen so arbeiten.

00:11:23: Die sogenannte Bindungsstörung ist.

00:11:26: Wir werden zum Thema Bindungstile und auch Bindlungsstörungen werden wir eine eigene Folge machen.

00:11:31: Ja absolut definitiv

00:11:32: an weil das ist auch wirklich anfangreich und auch sehr interessant und spannend.

00:11:37: Aber das rührt genau.

00:11:38: das kommt daher aus diesem Grundbedürfnis nach Bindung, wenn das der Feld oder nicht erfüllt ist.

00:11:43: Und

00:11:43: je nachdem natürlich wie sich eine versorgende Bezugsperson verhält... Kann so eine Bedürfnisverbindung eben erfüllt sein oder auch nicht.

00:11:53: Und da entwickelt sich dann unterschiedliche Verhaltensweisen und ja ich würde jetzt fast mal sagen Charakterzüge daraus vorbei, aus meiner Perspektive ist Charakter das womit man zur Welt kommt aber die Persönlichkeitsbeihung.

00:12:07: Genau, dass es wirklich grundlegend also ein bisschen wie wenn man sich ein Haus vorstellt das Fundament dessen

00:12:13: was

00:12:13: da so... Also ob ich einen Vertrauen in die Welt habe Erst mal auch eine Selbstwirksamkeit natürlich spüre, das heißt ich gebe ein Signal und es wird darauf reagiert.

00:12:24: Aber eben einen Ur-Vertrauen oder Vertrauenempfinde hängt ganz klar davon ab ob ich erlebt habe dass ich versorgt werde.

00:12:33: Und da sagt Samuel was super wichtig ist und wir kommen direkt auch zum Punkt Ihr kennt bestimmt noch diese fürchterlichen Bücher.

00:12:41: Jedes Kind kann schlafen lernen und das weiß ich, wo es immer darum geht.

00:12:45: Ich sage mal so mit dem straffen Präussischen lasst das Kind schreien.

00:12:50: Es hört schon von alleine wieder auf.

00:12:53: Das ist wirklich absolut nicht mehr up to date.

00:12:56: Das is wirklich total raus aus allem was mit gesunder Erziehung Beziehungen Entwicklung zu tun hat.

00:13:05: Kinder haben Bedürfnisse und diese Bedürflisse müssen versorgt werden.

00:13:10: Und wenn ein Kind einen Bedürfen nach Nähe hat, einem Bedürfon das noch Essen hat oder was auch immer dann ist es... in der Elternrolle inbegriffen, soweit es geht natürlich dieses Bedürfnis zu erfüllen.

00:13:21: Da muss man sich überhaupt keine Vorwürfe machen.

00:13:23: wenn Leute sagen, mein Gott du lässt dich aber auch... Also geh doch nicht direkt hin, wenn das Baby schreit oder so, doch geh bitte direkt hin!

00:13:31: Das wird ja oft auch den ich der Verhaltenstherapie unterstellt und wird so gesagt ihr macht nur diese komischen Übungen und richtet ab und verstärkt lernen

00:13:40: usw.,

00:13:40: da reden wir aber nicht von Grundbedürfnissen.

00:13:42: also ein Grundbedürdnis nach Bindung und Nähe.

00:13:44: Und ich gebe

00:13:47: dieser Kritik ja auch völlig recht, wenn es um die alte biologistische Verhaltensserie geht.

00:13:52: Oder ich muss jetzt den Film mal nennen.

00:13:55: also das gibt bei uns.

00:13:56: in jüngster Vergangenheit ist gar nicht so lange her gab es diesen Film Die Elternschule wo sehr gut gesehen werden konnte, dass das gesellschaftlich heute nicht mehr so funktioniert.

00:14:10: Guckt euch den Film an.

00:14:12: Genau diese Trainingsmanuelle, die mal in Anführungsstrichen von damals haben ja versucht ein bisschen theoretisch sich darauf zu stützen und das ist natürlich grause.

00:14:23: So arbeiten wir nicht mehr achten den Menschen mit seinen Grundbedürfnissen.

00:14:28: Und das ist was völlig anderes, als dass sich Symptome ausbilden die dann einen weiß ich nicht ein Krankheitsgewinn erfahren und wo wir dann gemeinsam schauen immer noch übrigens mit Beziehung warend

00:14:40: Bindung

00:14:41: erhaltend, aber dann in die Richtung einer gesünderen Entwicklung.

00:14:45: Das hat nichts damit zu tun dass man die Grundbedürfnisse ignoriert nachher nachlässig.

00:14:49: Also dieses Vorurteil was ist so der Verhaltenstherapie gegenüber geht?

00:14:52: Dass wir so Triller-Pfeife und Beiträume

00:14:55: treten.

00:14:55: Nein

00:14:57: das ist wirklich nicht mehr so.

00:14:58: also das gehört in den neunziger Jahre und so arbeiten wir nicht mehr.

00:15:03: Genau ganz wichtig fällt mir gerade ein dazu.

00:15:06: es gibt natürlich Umstände die dazu führen können nicht im Stande ist, so darauf zu reagieren.

00:15:14: Sprich ob wir jetzt davon sprechen dass ein Elternteil selbst psychisch erkrankt ist und es schwer fällt bestimmte Dinge wahrzunehmen.

00:15:22: also es gibt Umstände für die man selber nichts kann die aber da sind und denen dieses Kind erst mal ausgesetzt ist.

00:15:30: Oder

00:15:31: eine völlig ausgelaukte, alleinerziehende Mutter?

00:15:33: Das kommt ja noch nicht gerade selten vor.

00:15:36: Im schlimmsten Fall... Ich habe gerade auch einen Hayden-Penetier gedacht und ein paar Talöre-Depressionen die leider nicht so selten sind, die immer noch zu selten besprochen wird und aus unserer Sicht auch viel zu selte bei Hausärzten als eine Möglichkeit überhaupt besprochen werden.

00:15:52: Also dass Mütter oder bei Kynäkologinnen besprochen die Idee kommen, dass das sein könnte.

00:15:59: Was passiert nämlich ganz häufig ist, dass sie Schuldgefühle haben?

00:16:02: Jedenfalls dazu machen wir auch einmal eine Folge zu.

00:16:06: ja was es wenn ein Elternteil psychisch erkrankt ist in welche Richtung auch immer wichtig ist.

00:16:10: aber es gibt manchmal einfach Umstände, die dazu führen können, dass die Bedürfnisbefriedigung nicht so stattfinden kann und was das Grundbedürfnisse nach Bindung betrifft hat das wirklich massive Folgen.

00:16:23: umso wichtiger Oh

00:16:27: Gott, ja das ist wirklich so wichtig.

00:16:29: Also es gibt so Momente da darf einem etwas einfach nicht peinlich sein und sowas wie ich kriege Ich kriege meinen Alltag nicht auf die Reihe, ich krieg aus irgendeinem Grund mein Kind nicht versorgt.

00:16:40: Das ist etwas... Ja, ich versteh ja absolut, dass es total unangenehm ist und das ist ganz schwierig so etwas öffentlich zu äußern.

00:16:47: aber bitte ihr seid nicht alleine und niemand verurteilt euch dafür wenn ihr irgendwelche Instarmarms mit sternförmig ausgestochenen Gürkchen und... So ein Squad

00:16:55: bitte weiter.

00:16:57: ...euch zum Vorbild nehmt.

00:17:00: Bitte weg damit.

00:17:01: also im normalen Leben ist es ultra-schwierig ein Kind großzuziehen.

00:17:05: Absolut,

00:17:06: absolut.

00:17:07: Genau und das ist wirklich wichtig zu benennen da weil es ist ja nicht immer so wir gehen davon aus dass die meisten Menschen nämlich nicht mit Absicht Bedürfnisse ihrer Kinder nicht befriedigen sondern es kann dazu kommen und in dem Fall kann es so sein dass das einem schwer fällt diese Nähe anzubieten diese Verlässlichkeiten anzubeten dass man selber auch warum auch immer da nicht in der Lage ist dazu.

00:17:30: deswegen wenn das so spürbar ist und bemerkt wird bitte Hilfe holen.

00:17:35: Ansonsten, wodurch spürt man im Alltag mit Kindern?

00:17:38: oder wodurch könnte man versuchen diesen Grundbedürfnis nachzugehen.

00:17:42: Also wir haben jetzt über das Alter eines Säuglings gesprochen und es wäre dann Nähe und Nahrungen bieten, Versorgen so mit Wickeln usw.

00:17:52: Wenn die Kinder älter werden... Wie könnte man da auf das Grundbedürfnis nachbringung so reagieren?

00:17:59: Zum Beispiel, dass man Körperlichkeit wenn das Kind kuscheln will.

00:18:03: Dass man demnach geht, dass sich vielleicht auch so keine Ahnung Kuschelzeiten, Sofa-Zeiten, Tea Time oder irgendwie sowas macht.

00:18:10: Das man Zeit zusammen verbringt Qualitätszeit auch.

00:18:14: Handy weg und einfach

00:18:16: die Eltern

00:18:17: mit dem Kind beschäftigen oder dass man beispielsweise Interesse äußert, dass man Dinge zusammenmacht.

00:18:25: Dass man wirklich mit dem Kind zusammen malt, bastelt...

00:18:30: Genau, genau das.

00:18:32: Also Nähe in jeglicher Form anbietet und zwar anbitet.

00:18:36: Das heißt du hast es gerade sehr gut gesagt wenn das Kind das möchte oder nicht möchte.

00:18:41: Das heisst so wie du am Anfang gesagt hast dass die Grundbedürfnisse sind ja unterschiedlich ausgeprägt.

00:18:46: auch Wie viel braucht ein Mensch von was?

00:18:50: Und da ist Feinfühligkeit nicht ich reagiere auf alles ganz schnell mit viel sondern Ich reagiere oft.

00:18:55: dieses kind was gerade da ist übrigens bei mindestens zwei ist das schon deutlich.

00:19:01: Ich reagiere auf dieses Kind mit dem Maß an Bedürfnisbefriedigung, was für dieses Kind offensichtlich angenehm und gut ist.

00:19:11: Also jetzt auch nicht denken, oh okay hier in.

00:19:13: Frau Uld hat gesagt ich muss ganz viel mit meinem Kind kuscheln.

00:19:16: Wenn das Kind gar nicht kuschelt möchte dann ist halt kein Tee Time ne?

00:19:20: Oder was auch oft passiert ist aus einem Schuldgefühl heraus.

00:19:23: also wie oft hören wir dass Eltern sagen, boah ich habe die ganze Woche soviel gearbeitet Jetzt möchte ich das alles nachholen und dann belagert man quasi sein Jugendliches vielleicht sogar Kind Und das signalisiert einem, ey alles gut.

00:19:35: Ich habe da gar keinen Bock drauf.

00:19:36: also ich brauche dich jetzt nicht.

00:19:37: drei Stunden hat mir dran klebend eine halbe Reiche auch.

00:19:41: Dann muss man sich halt damit aus als Erwachsener mit zufrieden geben.

00:19:44: Also mit auf die Signale der Kinder achten würde ich damit sagen und die Schuldgefühle anders bearbeiten weil das hat oft mit der eigenen Geschichte zu tun und mit einem selbst mit den eigenen Erwartungsfältern auch

00:19:57: Genau, aber Schuldgefühl ist auch ein tolles Thema.

00:20:00: Wir sammeln heute Folgen!

00:20:01: Die Sommerpause ist vorbei wir sachen in der Folge.

00:20:04: Gibt uns gerne auch weiter Input.

00:20:06: also wir haben jetzt schon drei Glauben allein aus der Folge.

00:20:10: ja also nähe anbieten zu hören trösten gemeinsame zeit verbringen.

00:20:15: dann würde ich gerne noch ergänzen dazu Bitte auch bei den Anführungsstrichen schwierigen Kinder.

00:20:23: Also was wir auch natürlich erleben, ist dass es manchmal auch einem schwer fällt und das ist auch manchmal nahvollziehbar.

00:20:29: Je nachdem was die Kinder auch so mitbringen, welches Imperimentsmerkmal sie mitbringen... Und die bringen Sie ja mit.

00:20:37: Die sind nicht anerzogen, die haben sie.

00:20:39: Ob eine Neurodivergenzpolitik, die bringen sie mit, die wird nicht an erzogen.

00:20:43: Das heißt, es gibt Kinder, die mit Sicherheit auch manchmal herausfordernder sind als andere Kinder Und das gilt dennoch.

00:20:49: Da ist es auch wieder wichtig, da komme ich wirklich auf den Punkt zurück Hilfe holen.

00:20:53: also wenn man selber merkt und das hören wir auch manchmal wirklich auch wieder mit ganz viel Schuld und Scham dass man sagt bei mir fällt das wirklich schwer weil ich so ein hochaggressives Kind habe da in die Nähe zu gehen umso wichtiger ist das.

00:21:09: Umso wichtiger?

00:21:09: In jedem Fall egal wie das Kind drauf ist ist mit einer funktionierenden und guten Bindung und Beziehung ist es mit Sicherheit besser, als wenn man eben keine funktionierenden und gute Beziehung hat.

00:21:22: Das bedeutet auch für mehrere Kinder, dass man durchaus auch mal was zu zweit unternehmen kann.

00:21:26: Also in dem Moment wo es zum Beispiel andere Bezugspersonen gibt die mal einspringen können das man wirklich sagt okay zB ist jetzt effektiv.

00:21:35: Alle vierzehn Tage verbringe ich einen Tag mit Leon und alle vierzehntage verbring ich einen tag mit Madita.

00:21:42: Ja,

00:21:43: genau damit auch die Kinder das Gefühl haben Ich werde gesehen und anerkannt und angenommen Und trotz meiner Schwierigkeit.

00:21:51: also eine Bindung Ist ja dann spürbar wenn sie auch belastbar ist.

00:21:55: Das heißt wenn wir Streit haben mit den Kindern den noch in Kontakt bleiben, also den Kontakt anbieten.

00:22:00: Das meint nicht!

00:22:01: Also wenn ich jetzt mit meinem, weiß ich nicht, fünfzehnjährigen Sohn gestritten habe wie sonst was und er dann fünf Minuten später kommt und sagt ja oh Mama darf ich das?

00:22:11: Dann kann ich ruhig sagen ne hör mal immer noch genervt oder ich bin immer noch sauer aber ich rede mit ihm.

00:22:17: also bitte nicht ignorieren nicht abstrafen durch Beziehungsab.

00:22:22: Ja, das auf keinen Fall.

00:22:23: Weil

00:22:23: dann ist Bindung besonders wichtig.

00:22:25: also in Kontakt bleiben dennoch authentisch und ehrlich sein.

00:22:29: Genau man muss sich halt öfter mal dran erinnern dass man selbst halt die erwachsene Person ist.

00:22:33: Oh

00:22:33: ja mehrfach aber wichtig Man ist ja immer Modell auch.

00:22:38: Auch in diesem Konflikt oder in dieser schwierigen Situation, den man hat, ist man eben Modell.

00:22:44: Man ist immer in Verantwortung und das ist auch nicht easy.

00:22:47: Nee!

00:22:47: Und sowas zu sagen, hör mal zu ich liebe dich überall alles aber du gehst mir derartig auf eine Sack.

00:22:52: Das ist absolut erlaubt.

00:22:53: Also in der Situation nach so einem Streit natürlich nicht jeden Tag, weil ich einfach so krücht grundsätzlich die Information Vielleicht

00:23:02: einfach mal um zu gucken, ob das Kind auch so zuhört und aufpasst.

00:23:06: Einfach mal dropen.

00:23:07: Gerade nervst du mich ohne Ende.

00:23:10: Ich liebe dich!

00:23:11: Genau.

00:23:12: Ja, das ist gut weil... Das klingt so gegensätzlich aber es ist für die Kinder so wichtig dass sie wissen, das rüttelt nicht an meiner Liebe zu dir.

00:23:20: Aber das was du gerade tust ist nervig oder daneben und das geht nicht.

00:23:24: Das nennt sich dann Tragfähigkeit für Kinder.

00:23:26: Es ist total wichtig zur Verstehendesbeziehung und Bindungen tragfähig sind.

00:23:31: Das heißt, auch wenn da eine Erschütterung oder eine Last passiert, dann trägt diese Beziehungsbrücke, die Verbindung die Bericht dadurch nicht ab.

00:23:39: Deswegen ist es gar nicht verkehrt, wenn man auch sagt immerzu, lasst mich mal eben zehn Minuten ruhe weil ich explodiere sonst gleich!

00:23:48: Ich liebe dich trotzdem, wir reden gleich

00:23:50: wieder.".

00:23:51: Genau, ja Kind übt das auch für sich.

00:23:54: also in Beziehung, in Freundschaften sich abzugrenzen da, wo man merkt das möchte ich gerade nicht.

00:24:00: Ich brauche meine Zeit.

00:24:01: Ja wie gesagt wir machen noch eine Folge zur Bindung und Bindungsstörung.

00:24:05: aber so also Bindungssicherheit dass ist schon ein wichtiger Begriff.

00:24:09: Ich glaube können wir einen Haken hinter setzen?

00:24:11: Genau

00:24:11: kommen wir zu Nummer zwei Das wäre das Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle.

00:24:18: Ah ich liebe es!

00:24:19: Ein sehr wichtiges Bedürfen auch weil... Es ist so die Frage die sich da, finde ich an dieses Bedürfnis ranstellt.

00:24:29: Welchen Einfluss habe ich auf die Welt?

00:24:32: Was darf ich nicht?

00:24:34: Auf mein eigenes Leben auch.

00:24:35: Auch mein eigener Leben in welchem Rahmen darf ich mich bewegen?

00:24:39: und da haben wir ja eben einmal was die Bindung betrifft noch mal uns erinnert an die Zeit von Trainings und was Kinder schlafen lernen sollten oder nicht Und diesen Zusammenhang fällt mir auch sofort ein.

00:24:56: Das ist ja auch eine Zeit der anti-autoritären Erziehung.

00:24:59: Ja, läss sie fährst ihr?

00:25:01: Und ich kann mich noch sehr genau an meinen Pädagogik LKQs erinnern und... Du hattest Pädagogik Lkq!

00:25:09: Und ich weiß dass sich im ersten Moment als das vorgestellt wurde dachte wie cool ist das denn?

00:25:14: bitte man darf einfach machen was man will.

00:25:16: natürlich weiß ich was das beste für mich ist dachte ich damals mit.

00:25:22: Aber ich habe mit der Zeit gelernt, warum auch Orientierung wichtig ist.

00:25:29: Kontrolle natürlich auch!

00:25:30: Aber kommen wir erstmal dazu?

00:25:31: Was meint denn Orientierung?

00:25:33: Genau also Orientierung meint erst mal... Also unterschiedliche Dinge.

00:25:38: Erst mal, woran orientiere ich mich überhaupt?

00:25:40: Was bedeutet Orientierung?

00:25:41: gibt es?

00:25:42: Menschen an denen ich mich orientiere?

00:25:44: Gibt's Lebenswege an denen Ich mich orientierere?

00:25:46: Giptes Vorbilder an den ich mich Orientiere?

00:25:49: Keine Ahnung.

00:25:50: werden wir als kleinen Mädchen, also gute Nachtgeschichten vorgelesen die mit starken weiblichen Vorbildern zu tun haben?

00:25:58: für kleine Jungs gilt das natürlich auch schöne männliche Vorbilders.

00:26:02: Ist es so, dass ich da etwas habe wo ich mir denke oh ja cool das ist ein cooler Mensch.

00:26:07: So möchte ich auch werden so ungefähr oder dass sich zum Beispiel Ich weiß nicht.

00:26:14: Keine Ahnung.

00:26:15: Ich fand z.B.

00:26:15: Biologie immer ganz toll und fand immer Verhaltensforschung und so fand ich immer alles super Und hab immer gedacht boah ich würde so gerne nachher auch mal in Camp Leakey arbeiten Ja, und das sind dann so Dinge.

00:26:32: Das hat mir tatsächlich auch dabei geholfen nachher mich in der Schule ein bisschen zusammen zu reißen.

00:26:36: Und wenn ich so was will, dann muss sich jetzt ja auch ein bisschen Gas geben und so

00:26:40: sehr gut.

00:26:40: Das klingt so ein bisschen wie dass es sowas ganz also in weiter Ferne etwas wo ich so ein bischen Ich habe gerade an Leuchttürme gedacht.

00:26:51: Also in weiter ferne gibt's Licht und das Licht kann sein Wie du gerade beschrieben hast das können Menschen sein das können Vorbilder sein das Können in diesem häuslichen familiären Umfeld meine Eltern sein.

00:27:04: Und wir haben ja gerade gesagt, das ist ein Grundbedürfnis.

00:27:07: So Eltern ihr müsst es sein.

00:27:09: also Eltern müssen Orientierung geben und das ist manchmal an einem Punkt mit dem sich Eltern die vielleicht sehr streng erzogen worden sind schwer tun.

00:27:21: Also ich habe manchmal

00:27:23: so welche mit getan

00:27:24: wenn ich sage wissen sie Ich weiß zu viel regeln macht keinen Sinn und ist erdrückend.

00:27:30: Vor allem, wenn Eltern das selber berichten, dass die so aufgewachsen sind aber keine Regeln oder Kinder nicht gut.

00:27:36: Genau.

00:27:36: Da gibt es gar

00:27:36: keine Orientierung an etwas zu haben, gar kein Rahmen zu haben in dem ich mich bewege Und dieser Rahmen kann natürlich lockerer sein als ein breiter Gerast sein.

00:27:45: Der muss nicht so eng gestört sein.

00:27:48: Ist aber super wichtig!

00:27:50: Warum?

00:27:50: Weil er ruhe schafft, weil er sicher, er gibt Sicherheit.

00:27:54: genau

00:27:55: Das ist das also.

00:27:57: Orientierung meint nämlich runtergebrochen in der Erziehung auch, dass wir so ein bisschen auch einen Tagesplanablaufstruktur einfach schon mal vielleicht uns Gedanken gemacht haben.

00:28:07: Was ist uns wichtig?

00:28:08: In der Erziehung?

00:28:09: Wie setzen wir das um?

00:28:10: und ja ohne Umsetzung durch dieses schlimme Wort Regeln geht's schlecht, geht es nicht gut und Kinder profitieren in der Regel nicht davon.

00:28:21: Jetzt ist in diesem Grundbedürfnis ja auch das Wort Kontrolle genannt.

00:28:26: Das ist wirklich etwas, wo es darum geht.

00:28:29: also neben diesem Regelwerk oder Ablauf für den Alltag und für meine Erziehung mit diesen Kindern ist es auch wichtig Kontrolle zu überlassen hier und da.

00:28:42: Für eine Autonomieentwicklung brauchen Kinder natürlich auch hier und dar, das Gefühl von ich habe einen Einfluss auf die Dinge.

00:28:49: Da gibt es tolle Tricks!

00:28:50: Supertolle Trics!

00:28:54: Also statt zu sagen, du musst gleich noch deinen Pijama anziehen.

00:28:58: So was zu sagen wie hey möchtest Du heute den blauen oder den grünen Pijammer?

00:29:04: Das klingt ein bisschen manipulativ aber sehr wichtig in der äthiung.

00:29:08: auch das lernt man.

00:29:11: Also sprich dem kind durchaus natürlich Entscheidungen lassen Aber diese entscheidungen müssen so gestellt sein dass sie sich halt im rahmen dessen bewegen von dem man sich selber natürlich wünscht, dass es passiert.

00:29:22: Und ja, Summer hat natürlich recht das ist manipulativ aber das ist die Erziehung von Kindern.

00:29:27: also es geht auch nicht darum die Kinder zu irgendetwas zu zwingen was sie auf keinen Fall wollen was ihnen schadet und so sondern es geht darum dass das Kind abends sich natürlich die Zähne putzen muss.

00:29:35: das muss ich irgendein Bijama anziehen das muss ins Bett und da das sowieso stattfinden muss dann gibt's keine Diskussion kann man das ganze auch so gestalten dass das kind dabei das Gefühl hat okay ich entscheide heute Na, möchte ich dies?

00:29:47: Möchte ich

00:29:48: das?".

00:29:48: Genau.

00:29:48: Und dann habe ich ja auch Einfluss!

00:29:50: Also es ist sehr de facto so und ich meine Eltern kennen dann das höhere Gut, dass wäre die gesunde Entwicklung... ...und natürlich nehme ich das dann in Kauf.

00:29:58: also Aus verhaltenstherapeutischer Sicht sprechen wir immer von kurz und mittel- und langfristig.

00:30:03: Kurzfristig geben manche Dinge im Alltag eine Stressreaktion bei Kindern, zum Beispiel wenn ich eben sage jetzt es geht Zeit zu hoch kommen

00:30:12: usw.,

00:30:12: dann kann das natürlich Test geben was absolut in Ordnung ist.

00:30:16: also das gehört in einer gesunden Entwicklung.

00:30:19: Kinder müssen natürlich auch mit Grenzen umgehen lernen und die dürfen auch protestieren.

00:30:24: Dennoch darf ich auf diese Grenze bestehen, also weil ich weiß wofür ist ein gesunder Schlaf wichtig?

00:30:30: Also das weiß ich als Elternteil.

00:30:32: Und das kann ich vielleicht auch mal in einem dreijährigen Kind nicht erklären, weil es geht ja auch...

00:30:38: Das dreijährige Kind wird's auf jeden Fall anders sein als man seid.

00:30:42: Ewig lang mit drei Kindern.

00:30:43: Ich weiß ihr habt auch fantastisch und schlaue Kinder!

00:30:47: Habe ich auch.

00:30:47: und trotzdem.

00:30:48: Und Spoiler?

00:30:50: Auch vierzehnjährige Teenager sehen das meist anders als man selbst, also bis dreizehn-viertzehn Uhr schlafen.

00:30:56: Genau da hat man einfach Natur gegeben den Vorteil durch die Hierarchie oder doch nicht mal den Vorteilen, man hat einfach durch die hier Archie, die da ist per Natur einen weiteren Blick auf, was ist die Konsequenz dessen wenn ich das nicht mache?

00:31:10: Ich meine wir lassen unsere Kinder auch nicht den ganzen Tag Süßigkeiten essen weil wir kennen Diabetes.

00:31:14: Wir kennen bestimmte Entwicklungen, die damit einhergehen... Paris und so weiter und sofort.

00:31:19: Das heißt es gilt um...ich lehme in Kauf, was kurzfristig passiert, weil ich natürlich weiß was ich damit bezwecke.

00:31:28: Also, ich mache mir vorher Gedanken und überlege mir... Was ist mir wichtig für mein Kind?

00:31:33: Für unser Familienleben?

00:31:34: Für das Aufwachsen?

00:31:37: Und da sind wir wieder bei Regelwerken.

00:31:40: Es ist gut wenn man nicht fünfzig Regeln hat für einen Tag also die Mitte irgendwo zu finden.

00:31:46: Und dann gibt es Familien, die haben zehn andere haben zwei Regeln.

00:31:49: Das ist okay gar keine Regeln ist schlecht.

00:31:51: und so viele Regeln

00:31:52: isch.

00:31:53: Da ein bisschen schauen auf.

00:31:55: Wie bin ich so als Mensch?

00:31:57: Was ist mir wichtig für mein Leben, weil klar ist es auch wichtig dass die Eltern auch authentisch sind.

00:32:03: Ich habe gerade selber eine Erfahrung gemacht in die Richtung und zwar waren ja jetzt gerade Sommerferien oder hier sind jetzt auch noch ein bisschen Sommerferieren Und ich war zehn Tage lang mit meinem Campervan den ich ausgebaut habe und meine Hündin Smiller unterwegs und habe einfach nur mal so ne Mecklenburg-Vorpommentur gemacht Und habe erst gedacht, wo ich planen wollte.

00:32:27: Ich war einfach irgendwo hin und dann dachte ich so, vielleicht mache ich das doch so, dass ich zumindest die ersten zwei oder drei Campingplätze vorab schon werde.

00:32:35: Das ist dann auch gemacht.

00:32:37: Und hab dann für mich rausgefunden, da bin ich eigentlich immer irgendwo noch frei.

00:32:41: Also habe ich das dann für mir entschieden, gut von Tag zu Tag reicht.

00:32:44: Dass es genügend für meinen Bedürfnis nach Sicherheit.

00:32:47: jetzt einfach nur so irgendwo hinfahren und gucken, dass sie über mir zu viel Unsicherheit gewesen.

00:32:52: Aber ein Tag vorab und dann, falls es nicht klappt, gibt's auch noch andere Campingplätze.

00:32:55: So das reichte mir dann.

00:32:57: Und dann auch zu gucken.

00:32:58: okay so insgesamt wieviel muss ich wissen von der Umgebung?

00:33:01: Wie viel Freiheit möchte ich haben?

00:33:02: Wie viele Termine?

00:33:03: Wieviel keine Ahnung.

00:33:06: Möchte ich überall anhalten mehr Sachen angucken.

00:33:09: Mächte ich die Fahrt quasi zum Ziel machen oder hab' ich dann schlussendlich gemacht, eine ruhige Dorfkirchen angeguckt.

00:33:15: Eine

00:33:16: Holigersturmskulpturenpark

00:33:19: da auf dem Weg nach Usedom von Brügen aus so richtig schön und auch noch andere Sachen.

00:33:25: Und da einfach sich selber mal kennenzulernen, also ich bin jetzt achtundvierzig, ja?

00:33:30: Also auch immer wachsam, alter wirklich nur festzustellen okay wie viel Freiheit ist mir wichtig?

00:33:34: Legeln möchte ich mir selbst auferlegen.

00:33:37: Wie viel Sicherheit brauche ich eigentlich?

00:33:38: und so, dass lernt man halt immer wieder neu?

00:33:40: Das muss sich vorstellen!

00:33:41: Gut das

00:33:41: ist ja wirklich eine Dauerentwicklung auch zu gucken genau.

00:33:44: Das ist ein sehr schönes Beispiel finde ich.

00:33:46: wieviel Planung brauche Ich wie viel Struktur und wie viel Freiraum?

00:33:51: Ja und das ist ein schöner Punkt auch um nochmal daran zu erinnern Auch da wiederum also unterschiedliche Kinder sind unterschiedlich autonom oder wollen unterschiedlich viele Einfluss haben.

00:34:05: Also wir erleben auch immer wieder Eltern, die mehrere Kinder haben.

00:34:09: Die sagen, der ist schon acht und kann das noch nicht!

00:34:12: Meine Tochter oder mein Sohn, der damals fünf war, konnte das schon nochmal entwickeln sich unterschiedlich und haben die Grundbedürfnisse unterschiedlich gelagert umbrauchen auch manchmal auch unterschiedliche Planungen, Orientierung und Struktur.

00:34:29: Und dass die einen ein bisschen mehr, die anderen ein bisschen weniger hängt halt eben auch manchmal einfach vom Typ ab

00:34:34: Genau, auf jeden Fall.

00:34:36: Und vom Alter?

00:34:37: Also um nochmal zusammenzufassen es ist schön wenn man klare nachvollziehbare Regeln hat also nicht einfach irgendwie willkürlich irgendwas was wirklich nur eine Ordnungsentsprechend noch mal dreijährige Da ist es wahrscheinlich ganz viel nicht effizibel.

00:34:51: Genau, ich habe da noch mal was, was mir total wichtig ist, nämlich eine Herzensangelegenheit das zu sagen und zwar geht es um das Thema Haustiere.

00:34:58: Es knüpft genau an das an, was du gerade gesagt hast.

00:35:01: Wenn mein Kind mit sechs, sieben, acht keine Ahnung oder auch mit zehn oder elf Haustier bekommt dann ist es ja immer so aber Du kümmerst dich darum?

00:35:09: Und auch wieder kleiner Spoiler Das wird nicht passieren.

00:35:13: Kinder kümmern sich nicht selbst um ihre Haustüre.

00:35:18: Vielleicht am Anfang, vielleicht dann auch immer mal wieder.

00:35:20: Aber das ist Aufgabe der Eltern!

00:35:22: Man kann nicht dem Kind zwei Kaninchen kaufen und dann erwarten dass das Kind sich darum alles kümmert.

00:35:27: Ihr werdet den Stau sauber machen ihr werdet mit dem Hund gehen, ihr werde die Katzen groß säubern... Das ist halt was.

00:35:32: darauf muss man sich einstellen und dann zu sagen ja okay wir haben das anders abgemacht uns ihr das können Kinder noch nicht als Elternteil dran gewusst sein dass es an einem selbst hängen bleibt.

00:35:47: Das ist aus dem Grund, weil es wirklich auch häufig Thema ist in Therapien.

00:35:51: Natürlich möchten alle Kinderhaustiere haben und das kommt halt immer wieder vor.

00:35:55: Und das ist ein ganz großer Teil der Autonomieentwicklung und diese Autonomien hat eben auch damit zu tun mit dieser Orientierung und Kontrollen.

00:36:04: Das ist der bedeutende Punkt auch wirklich für die Autonomierentwicklung, weil wir haben ja gehört Orientierung ist notwendig.

00:36:10: Also ein bisschen was braucht man da an Rahmenbedingungen und Kontrolle.

00:36:14: aber ebenso deswegen lasst den Kindern einen stückweiten Spielraum bestimmte Entscheidungen zu treffen.

00:36:19: Lasst sie vor allem die Entscheidungen treffen, die völlig egal sind.

00:36:22: also was ziehe ich an?

00:36:24: zum Beispiel außer es ist wirklich tiefster Winter und jemand will ihn badern zugraus Ja da schreibt man ein.

00:36:30: ansonsten Lasst bitte die Kinder die Dinge entscheiden, die wirklich in der Konsequenz gar nichts ausmachen.

00:36:38: Außer dass mir das vielleicht gefällt oder nicht gefällt.

00:36:41: Bei anderen Dingen klare Linie fahren weil das bedeutet für Kinder auch Verlässlichkeit, auch wenn es ihnen nicht gefält den ersten Moment

00:36:49: und so mit mit Kleidung das was du gerade sagtest.

00:36:51: Ist doch total toll werden kindeneigenen Stil entdeckt.

00:36:54: also das ist total erlaubt und erwünscht Das

00:36:57: können sie ja auch nur dadurch Glaub ich, also wenn man die Möglichkeit nicht hatte sich da so ein bisschen auszuprobieren.

00:37:02: Wie soll man sich denn da auch finden?

00:37:04: Ja in irgendeinem Stil.

00:37:06: Das ist

00:37:09: sehr gut!

00:37:10: Also vielleicht eher dran erinnern so nicht du ziehst diese Jacke nicht an sondern guck doch mal nach draußen geh mal kurz raus es schon kalt denkst du.

00:37:18: das ist also so ein Bisschen so eine Bedarung Nichtmanipulation Begleitung

00:37:23: Genau

00:37:24: Genau, das wäre Grundbedürfnis Nummer zwei.

00:37:27: Kommen wir zur Grundbedüffnissen Nummer drei?

00:37:30: Selbstwertschutz und selbstwerterhöhung.

00:37:33: Oh ja!

00:37:34: Das finde ich ist der schönste Begriff.

00:37:37: Alles was mit Selbstwert zu tun hat, ist sowieso ein Anliegen.

00:37:42: Ohja, das stimmt.

00:37:44: Da gibt es wirklich immer so auch bald eine kleine Überraschung zum Selbstwert.

00:37:50: Wer

00:37:53: sagen wir nicht?

00:37:55: Also, was heißt das Selbstwert?

00:37:58: übersetzt würde ich sagen.

00:38:00: Das ist so viel oder das ist so etwas wie Ich bin wertvoll!

00:38:07: Ich bin mir etwas wert!

00:38:08: Deswegen selbst wert!

00:38:10: Selbstwärtsschutz und selbst Erhöhung.

00:38:13: Was ist denn das für ein Bedürfnis?

00:38:14: Wohin nach?

00:38:15: Es sind ja zwei Dinge, die aber in die gleiche Familie gehören quasi einmal der Selbstwertschutz kurz ausgedrückt.

00:38:22: Da geht es darum dass ich vielleicht einen Bedürfnis danach habe vielleicht Fehler zu vermeiden, vielleicht Kritik zu vermeidern das sich gerne natürlich mich in Umgebungen aufhalte wo ich vielleicht kritik nicht unbedingt ausgesetzt bin.

00:38:39: Das ist halt einfach mein Selbstwert vor Ja, so empfundener Zerstörung von außen geschützt ist.

00:38:49: Genau wo ich Wertschätzung und Anerkennung erfahre.

00:38:52: ja das heißt Ich empfinde mich als wertvoll.

00:38:55: Das passiert natürlich nicht in einem losgelösten Raum.

00:38:58: Also es braucht eine Umgebung auch dafür Und wie du gerade gesagt hast Das umfällt, was mich bestärkt.

00:39:05: Also ich brauche Feedback, ich braue Spiegelung und im besten Fall ist die selbstwert fördernd.

00:39:11: heißt in der Erziehung würde man das umsetzen indem man sein Kind bestärgt und vermittelt du bist wertvoll als Mensch unabhängig davon was Du und wie Du was leistest oder kannst oder tost.

00:39:24: Gleichzeitig kann man natürlich Kinder loben für diese Tonung, die sie können.

00:39:28: Das spricht nicht wegen...

00:39:30: In dem Kontext aber Kindern auch klar zu machen Menschen sind unterschiedlich.

00:39:35: Angefangen bei Aussehen was weiß ich?

00:39:37: Manche Menschen sind Nila-förmig, manche München sind Zamra-förmy, manch Menschen sind Céline de Yonfern.

00:39:45: Stimmt

00:39:46: also mir ganz fremd vielleicht auch was ich gar nicht so kenne.

00:39:49: Sie sehen ganz anders aus.

00:39:51: Was okay

00:39:52: ist Das ist absolut okay, dass Menschen in allen Formen und Farben kommen.

00:39:58: Dass das völlig in Ordnung ist und man sich nicht orientieren muss oder sollte, was aber gar nicht mit einem selbst so Hand-in-Hand geht!

00:40:08: gerne einmal auf so ein super schönes kleines video was sich überall auf youtube findet von der kathir schausen.

00:40:17: So toll wo es halt wirklich darum geht dass man sich so einen pinngrin anguckt und man denkt so ja okay alles klar das ist halt klick irgendwas mit wirklich gesicht.

00:40:30: Wenn der Ping-Win aber ins Wasser springt und so wie der Schausten das in dem Video sagt irgendwie, ich glaube jetzt zwei tausend Kilometer mit ihr aus einem Meter wenn es hinzustand.

00:40:39: Und was sei geleitet?

00:40:41: So wie ein Olympionikel oder besser wahrscheinlich als Olympionike.

00:40:45: Da denkt man alles klar Baby da gehörst du hin!

00:40:50: Das ist bei unseren Kindern nichts anderes.

00:40:52: also wenn die sich da aufhalten wo sie hingehören sozusagen von ihrer Bedürfnis und Talentlage her dann Haben die natürlich eine ganz andere Lebensfreude idealerweise, als wenn man sie irgendwo reinzwinkt, wo es überhaupt nicht passt?

00:41:06: Ja.

00:41:07: Fantastische Geschichte.

00:41:09: Großartige Geschichte finde ich das so ein schönes Beispiel für dieses... Du hast alles in dir was du brauchst und dann ist es manchmal so dass das gesehen werden kann weil die Umgebung passt.

00:41:20: also der Penguin ist dann im Wasser oder manchmal kann das nicht gesehen werden Und dennoch hast du alles Indie und ich wertschätze das.

00:41:28: Also Kinder, Kindern vermitteln dass sie fantastisch toll großartig geliebt werden sind so wie Sie sind und alles was sie dann noch obendrauf on top an Fähigkeiten mitbringen Talente haben oder gar keine Talente.

00:41:44: Oder gar keinem.

00:41:45: Das ist natürlich nicht möglich.

00:41:46: aber was ich damit sagen will es ist nicht notwendig.

00:41:49: Es ist nicht notwendig irgendwas zu können und zu zeigen, zu performen damit sie Anerkennung bekommen.

00:41:57: Ganz grundsätzlich erst mal, ne?

00:41:59: Es gibt keinen Menschen der nie wie ich

00:42:03: gerne hat.

00:42:04: aber ich möchte dass diese Haltung durchkommt das Kinder den Satz auch bitte hören.

00:42:09: also ich finde das so schön auch Kindern zu sagen du bist so toll weil Ich dich kenne und du in meinem Leben bist.

00:42:17: Und du musst gar nichts machen, so wie du bist als Mensch bereicherst du mein Leben!

00:42:23: Und das ist schon Feedback genug, ohne dass es gekoppelt ist an.

00:42:27: Du hast die und die Note geschrieben, du hast

00:42:29: den

00:42:29: Preis gewonnen, du warst da der schnellste, die schnellste und nochmal speziell übrig.

00:42:35: Wenn du eine Eins geschrieben hast dann macht mich das stolz weil ich sehe, dass du dir Mühe gegeben hast.

00:42:40: Sehr gut!

00:42:40: Vor allem die Anstrengung so bewerten zu belohnen.

00:42:43: Ich liebe

00:42:43: dich mit einer fünf genauso sehr wie mit einer eins Das muss klar sein.

00:42:48: Genau

00:42:48: und natürlich wenn jemand Struggelt, dass man da dem Kind zur Seite tritt und sagt ich helfe dir weil Da braucht man gar nicht von außen kommen.

00:42:58: Die Kinder empfinden das ja selber, wenn es eine schlechte Note ist als unschön weil sie spüren die Diskrepanz ich bin nicht dumm und spüre dass das das nicht widerspiegelt.

00:43:08: also ist es unangenehm genug und da kann ich Hilfe anbieten aber nicht den Menschen bewerben.

00:43:14: Und manche Kinder neigen dazu.

00:43:16: da sind wir jetzt nämlich auch beim Selbstpferd.

00:43:18: schutzt wenn die zum Beispiel fünf geschrieben haben sich dann so ein bisschen albern zu benehmen oder vielleicht ja und ist mir doch egal oder irgendwas Selbstwertschutz.

00:43:27: Weil Sie natürlich wissen, dass das keine gute Note ist und natürlich geht es denn damit erst mal nicht gut auch wenn sie das komplett überspielen und so tun als ein Schutzmechanismus

00:43:35: der wichtig ist genau ja sehr gut Ja.

00:43:39: und dann daneben besteht ja noch die Selbstwerterhöhung.

00:43:42: was meint also?

00:43:43: das?

00:43:43: meint wir wollen alle irgendwie uns weiterentwickeln und daran wachsen, also auch Gefallen- und Anerkennung bekommen.

00:43:53: Weil es ja spürbar ist dass das gut tut, dass das was mit einem macht!

00:43:57: Also es löst ja ganz viel Feuerwerk in einem aus wenn man von außen auch Applaus bekommt.

00:44:03: Und das ist erst mal weder was Narzissches oder was Schlimmes sondern etwas ganz Natürliches.

00:44:11: Das ist auch in Ordnung und ich mag Ich sag das, weil ich mag immer nicht diese Verhandlungen sagen.

00:44:17: Sei doch bescheiden jetzt auch kommen und halt dich mal ein bisschen zurück oder so.

00:44:22: Hä?

00:44:22: Wasch was für einen Bullshit!

00:44:24: Wenn man irgendwas total toll kann oder wenn irgendetwas an einem total toll ist dann darf man das ja wohl auch feiern und gute Freunde feiern das mit einem absolut.

00:44:31: Und wenn Samra mir hier irgendwie erzählt keine Ahnung ich habe dies oder das erreichen sagt Jo Baby du bist die coolste wie großartig.

00:44:37: Wie fantastisch.

00:44:40: Wir beide wachsen miteinander so sehr daran, wenn wir das ansprechen und man merkt es in dem anderen.

00:44:47: Es gibt dann wieder eine Rückkopplung und es verstärkt sich gegenseitig und es braucht wirklich so wenig eigentlich.

00:44:54: Und deswegen dream big!

00:44:59: Also Bescheidenheit ist was Nettes, dass man keine Überheblichkeit hat.

00:45:04: Das passiert übrigens bei den Menschen die sich lediglich über Leistung oder eine materielle Welt und Konsum oder diesen Kapitalismus zum Beispiel definieren.

00:45:13: Das passiert nicht bei Menschen, die zu sich stehen.

00:45:17: also selbstbewusst damit umgehen dass ich etwas kann und kleine habe und Träume habe und dabei bin sie zu verwirklichen ist was fantastisches.

00:45:25: Da kann man

00:45:26: mega stolz drauf sein und kann sich dafür richtig abfeiern.

00:45:30: Und wenn man nicht die Leute um sich rum hat, die das mit einem feiern.

00:45:33: Ja es gibt noch acht Milliarden andere auf der Welt.

00:45:36: Also Leute, wenn ihr spürt dass euch jemand da nicht unterstützt und ich euch nicht feiert dann sagt das ziemlich viel über diesen Menschen aus.

00:45:46: also macht euch mal Gedanken wenn ihr das merkt weil wahre Freunde stehen einem bei, wenn es einem schlecht geht und feiern ein.

00:45:55: Wenn man selber etwas zu feiern hat?

00:45:57: Das ist übrigens auch was man durchaus ansprechen darf finde ich.

00:45:59: Also wenn man jetzt zum Beispiel den Eindruck hat okay jemand kommt da irgendwie nicht so gut mit klar dass ich war es auch immer eine tolle singenstimme habe oder so dann das wirklich auch mal anzusprechen und zu sagen ist das irgendwie was ist schwierig für dich wenn ich darüber spreche dass sich etwas an mir mag Und wenn die eine Person fragt, ich finde man sollte damit nicht so umgehen.

00:46:21: Dass man irgendwie ... Na ja, dann kann man durchaus sagen okay, agreed to disagree.

00:46:27: Ich finde das total ... dass man total damit so um gehen sollte.

00:46:32: Manchmal muss man das lernen.

00:46:33: Jüngere Kinder, das erleben wir auch immer, die tun sich manchmal schwer, wenn zum Beispiel die Nachbarin eine Eins bekommt und ich habe ne Fünf Ja, klar gibt es so etwas wie sozialkompetentes Verhalten.

00:46:44: Also dass ich dann nicht derjenigen die traurig ist gerade meine Eins vor die Nase halte und die abfeuere und übertreibe.

00:46:50: also da habe ich natürlich auch kein gespür für diese Situation.

00:46:52: Das meintest nicht!

00:46:54: Da dürfte mit euren Kindern das auch besprechen, dass man natürlich auch mit einem Gefühl für seine Umgebung darauf achtet.

00:47:02: aber Kinder müssen sich für ihre Stärken, für ihre Erfolge.

00:47:06: Also Menschen müssen sich dafür nicht entschuldigen.

00:47:08: Ganz

00:47:09: im Irrenteil!

00:47:11: Ich habe den Vergleich und du ja auch weil wir einfach auch noch andere kulturelle Einflüsse haben und da regelmäßig Austausch haben die Umgebung genau um uns zu haben.

00:47:20: das ist in Deutschland so ein bisschen special.

00:47:21: also dass es wirklich hier manchmal so ein bißchen eine

00:47:25: Schwierigkeit

00:47:26: mit bestimmten Dingen umzugehen... Man redet

00:47:29: nicht über Geld, man

00:47:32: redet auch bitte nicht.

00:47:34: Noch mal, Leute wenn sie es nicht wegnehmen und ich irgendwie weiß ich nicht jemand anderen dafür zertreten hast du bekommen sondern ihren Weg folgen und die Dinge gerne so haben wie sie haben ob es kitschig ist, ob's protzig Es ist eine Geschmackssache interessiert, hat auch keinen zu interessieren.

00:47:53: Deswegen kann man trotzdem ja den Weg hudigen und die Anstrengung und den Erfolg trotz dem Mitfeiern.

00:48:00: also es ist mir immer ein Rätsel dass das nicht möglich ist.

00:48:02: Und in aller Regel ist es ja so das Erfolge auch etwas mit hartem Training zu tun haben und dann kann man jetzt durchaus auch mal würdigen und natürlich gibt es auch Menschen die vielleicht wenig dafür getan habe dass sie irgendwie einen Erfolg haben.

00:48:14: Aber meine Güter, dann ist das eben so.

00:48:16: Die Frage ist hat es für mich irgendeinen Nachteil in?

00:48:19: Genau

00:48:19: also was habe ich weniger?

00:48:21: wenn derjenige jetzt irgendwie Erfolg hat und wenn ich dasselbe spüre weil ja natürlich ist niemand von Neid frei und befreit Dann ist es eine wichtige Stimme die er darauf hinweist.

00:48:32: mit irgendwas bin ich nicht zufrieden Irgendwas stört mich Und meistens bei mir selbst In meinem Umfeld oder wenn's halt eben der Ungerechtigkeit um mich herum geht und die gibt es ja zur Hauf Ansprechen, dagegen vorgehen.

00:48:45: Also wir brauchen alle nicht sprechen darüber dass es Benachteiligung gibt in unserer Gesellschaft.

00:48:50: Gibt

00:48:51: es definitiv

00:48:52: und da ist auch wichtig das Transparenz zu machen und anzusprechen aber... Ich würde mich weniger damit beschäftigen, andere zu bekämpfen oder mehr zu gucken.

00:49:02: Wie kann ich für mich sorgen?

00:49:03: Wie kann das mobilisieren was ich an Kälzien habe und was ich talentenfähig

00:49:09: habe?

00:49:09: Genau da gibt es einen ganz wichtigen Unterschied.

00:49:10: wir sprechen hier nicht von Privilegien.

00:49:12: Wir sprechen nicht von privilegien die man als

00:49:17: Geburten hergeburt

00:49:19: genau als Mensch aus Deutschland schon mal sowieso hat.

00:49:24: In welche Richtung sagt also?

00:49:25: dass ist nicht das wo wir sprechen.

00:49:27: Wenn ich damit geboren bin, keine Ahnung, dass meine Eltern hier sind oder irgendwas.

00:49:30: Dann ist das auch nicht, dass wir darüber sprechen.

00:49:32: Es geht wirklich darum, dass wenn jemand etwas Schönes hat kann weiß erarbeitet hat oder so.

00:49:40: Hey bitte!

00:49:42: Wir haben ja regelmäßig auch so, es ist sogenannte Selbstwertarbeit in der Therapie.

00:49:47: Und da ist ein Aspekt davon und ich merke wie schwer es manchmal Menschen fällt, es nicht zu bagatellisieren sondern anzuerkennen also anzuerkennen.

00:49:57: ey das war ein harter Weg!

00:49:59: Ich habe den geschafft und das ist toll und ich darf stolz auf mich sein.

00:50:02: Das ist wirklich für manche Menschen ein richtiger Kampf weil die das ebenso nicht gelernt haben, weil dieses Grundbedürfnis offensichtlich nicht so versorgt werden konnte.

00:50:11: Warum auch immer?

00:50:12: Wichtig ist es kann nachgeholt werden und man kann da durchaus hingucken und es macht was mit einem!

00:50:18: Es stärkt einen unfallenden Ding, was mir wichtig ist vor allem ja wir sehen ganz viele Ausbüchse gesellschaftlich davon wie es nicht laufen sollte und zwar wenn eine Selbstwerterhöhung über Wege stattfindet.

00:50:34: Stell mich über andere, ich versuch das auf einem Machtausüben.

00:50:39: Über andere Weg.

00:50:41: also das ist der schlechte Weg.

00:50:42: Ich mobbe andere um mich

00:50:44: verpackt

00:50:45: zu spüren.

00:50:47: Das ist der ungesunde Weg.

00:50:48: Und den gibt es durchaus.

00:50:49: gesünder, wenn ich den Stolz über mich erfahre und wenn ich Anerkennung bekomme für die Dinge, die ich mache, dann habe ich das gar nicht nötig, sage ich jetzt mal.

00:50:58: Genau!

00:50:58: Die eigene Aufwertung darf nicht über die Abwertungen anderer erfolgen.

00:51:02: Sehr gut zusammengefasst.

00:51:03: Ja genau so.

00:51:05: Also ganz wichtig, ganz wichtig – die Bedürfnisbefriedigung feiert eure Kinder für das was sie tun, was sie machen und jenseits dessen auch einfach für die Menschen, die Sie sind?

00:51:15: Auch

00:51:17: ein Punkt vielleicht, das ist ein Special-Punkt in der Pubertät.

00:51:21: Da gerägt es so ein bisschen den Zwangten weil ja dass ja die Phase ist in der wir uns stärker denn je mit anderen vergleichen.

00:51:31: Es braucht's auch für den Entwicklungsschritt der Reifunke in der Zeit.

00:51:35: Wir vergleichern uns mit anderen Das ist so dieser Klassiker auch.

00:51:37: wir sagen alle vierzehnjährigen wollen individuell sein und sehen aber alle gleich aus.

00:51:43: also Weil ohne den Vergleich geht es nicht.

00:51:45: Also sie wollen natürlich alle dazugehören, wollen aber alle eigene Persönlichkeiten auch sein und sind auf der Suche und auf dem Weg... besonders wichtig, weil das eine sehr vulnerable Zeit ist und ja da hadern die wirklich mit allem.

00:52:01: also wir hadern durch unsere komplette Lebensentwicklung mit vor allen den Schwächen, die wir selber am meisten haben.

00:52:08: Aber Jugendliche insbesondere, weil dass es so ne Phase wo wirklich jeder um ein herum schöner besser toller fähiger schlauer ist.

00:52:18: Da ist es besonders wichtig immer wieder so einen Input zu geben auf dieser Ebene von Fertigkeiten, Fähigkeiten und Eigenschaften.

00:52:27: Dann wieder einspannen wenn ein Kind denkt ich kriege gar nichts hin ist es vielleicht nicht schlecht diesen Kind mal Dinge zu überlassen damit das Selbstwirksamkeit spürt.

00:52:35: Ich verweise dazu, wir wurden angefragt vom WDR zu kommentieren die Unicef-Studie.

00:52:41: Die letzte

00:52:42: muss da... Das denkt doch dich in Kinder.

00:52:43: Genau, darum

00:52:44: geht was macht Kinder glücklich?

00:52:46: und da jetzt bei uns mit unserem Nachbarn-Invergleich und zwar den Niederlanden.

00:52:51: Da hieß es das, die sind ja auf Platz eins, was die Rückmeldung so ergeben hat.

00:52:55: und heute an diesem Mittelfeld Und da war die Frage zum Beispiel auch, wo sind die Unterschiede?

00:53:02: Was machen sie heute anders.

00:53:04: Da ist ein Punkt der nämlich dass die den Kindern viel früher viel mehr zutrauen und das ist ein wichtiger Punkt auch bei der Selbstwert Erhöhung oder beim Selbstwärtsschutz weil ganz viel Selbstwirksamkeit stattfindet genau auf dieses Kontor einzahlt.

00:53:20: ich erlebe dass ich Dinge händle und die tun mir gut Und vielleicht sollten wir uns alle da so ein bisschen was angucken.

00:53:28: Nicht alles, weil... Ich

00:53:31: finde es gut, dass das Beispiel so Fahrradfahren war.

00:53:33: Dass die gesagt haben, okay, die haben halt sehr früh Fahrräder und damit fahren sie durch die Gegend wenn sie mit einem Spielen wollen, dann fahren sie dahin und klingen.

00:53:40: Ja!

00:53:41: Ganz entspannt und einfach genau.

00:53:42: Wir sind noch so aufgewachsen.

00:53:45: Heutzutage ist ja vieles irgendwie nur kotiert werden durch Eltern und ganz viel auch Angst vor superfühlen Dingen.

00:53:51: also da gerne den Kindern mehr zutrauen.

00:53:54: Klar, Alter ist natürlich ein Entwicklungsangemessen.

00:53:56: Aber gerne mehr zutrauen!

00:53:58: Weil das wirklich viel macht mit dieser Selbstwertentwicklung.

00:54:01: Ja, das stimmt.

00:54:03: Also dass man halt merkt ich schaffe einfach

00:54:06: etwas selbst.

00:54:07: Das beflügelt doch total.

00:54:08: Nein, nein, ne?

00:54:09: Ja.

00:54:11: also soviel zu dem Punkt.

00:54:14: kommen wir zum Punkt

00:54:15: vier.

00:54:16: Oh warte ganz kurz stopp.

00:54:18: Einmal kurz die Titel drückt auf Und ich würde da gerne noch was zufügen, und zwar wenn es um die Teenager geht.

00:54:26: Die sich gerade mit sich selbst ganz unwohl fühlen und jetzt nicht gutgeht oder so.

00:54:30: Bitte sagt als Eltern nicht sowas wie ach du hast doch ein

00:54:33: Vogel!

00:54:34: Natürlich bist du hübsch oder so?

00:54:36: Das könnt ihr denken.

00:54:37: ja nehmt die Gefühle wahr.

00:54:39: Wenn das Kind sich gerade so fühlt dann muss das Gefühl selbst kann man dann trösten und kann dieses Gefühl auffangen kann sagen auch Mensch das tut mir so leid dass dich das so traurig macht.

00:54:49: Komm her, lass uns mal zusammen was wir sich ne Cola trinken.

00:54:52: Keine Ahnung.

00:54:54: Lass uns mal drüber reden.

00:54:55: Was kannst du dann machen?

00:54:56: Wenn du jetzt ... Du möchtest mit deinen Freunden rausgehen, du hast das Gefühl die sind alle viel hübscher als du und möchtet es gerade nicht da so reinbegeben.

00:55:05: gibt es etwas was ich tun kann um dich zu unterstützen.

00:55:09: Guck mal!

00:55:10: Wenn du in den Spiegel guckst, dann siehst du dich möglicherweise auch anders als andere Leute dich sehen.

00:55:15: Es gibt so Effekte dass man selbst sich eben viel kritischer betrachtet als andere und glaubt mir keine Ahnung.

00:55:20: dieses äh das du hast oder was du an dir siehst das fällt anderen gar nicht auf.

00:55:26: oder diese keine Ahnung dicken Oberschenkel die Du angesichts des anderen Leuten überhaupt nicht auf.

00:55:32: also dass man wirklich sensitiv mit dieser Situation geht.

00:55:37: Super wichtiger Punkt.

00:55:38: Auch was du gerade gesagt hast, dieses Was kann ich vielleicht mithelfen oder was kann ich tun?

00:55:44: Wie kann ich dir helfen?

00:55:46: Manche Dinge sind ja auch veränderbar.

00:55:47: also warum soll man sich nicht trauen zum Beispiel zu sagen Ich probiere mal eine andere Frisur aus.

00:55:52: Also was kriegst da gegen oder irgendwie Veränderdinge.

00:55:56: Das würde nämlich auch wenn man das so abschmet hat mit ach du siehst doch toll aus Das überschlägt das, Kinder erzählen das gar nicht mehr dann.

00:56:04: Und manche Dinge sind auch modellierbar und veränderbar.

00:56:09: Dann ist es die Frage was ist das überhaupt?

00:56:12: Die Vermittlung von jeder Staggelt mit irgendwas.

00:56:15: Wenn ich ein Kind habe, dass gerne etwas ausprobieren möchte, dass vielleicht ein bisschen extremer ist... Ich persönlich halte es nicht für extremen, aber sagen wir mal Jungs, der sich die Fänger nie gelackern wollen oder so.

00:56:25: Blaue Haare.

00:56:26: Genau!

00:56:27: Dann kann man als Eltern sagen okay ja Du mach einfach, guck mal einfach probier's mal aus wie es sich anfühlt.

00:56:34: Der amputiert sicher nicht die Hand sondern der ermeiht sich die Finger in den Gelander.

00:56:38: Das ist was was innerhalb von zwei Minuten wieder abzuwischen geht wenn es ihm nicht gefällt.

00:56:42: und wenn es ihn gefällt ja dann ist das auch gut.

00:56:44: Dann hat er etwas... Hat er sein Selbstwert erhöht?

00:56:47: Genau!

00:56:47: Zumindest ich ausprobierte und geschaut wie wirkt das auf mich spüre ich mich da irgendwie mehr authentischer besser?

00:56:53: dann ist es enorm wichtig warum nicht?

00:56:56: Und man kann es ja auch erst mal im geschützten Rahmen machen.

00:56:59: Man kann's am Wochenende machen, man kann zu Hause machen und sagen wir seh'n sowieso weg und probier's da aus.

00:57:04: also es gibt ja auch Wege zu schauen.

00:57:06: Es ist jetzt keine massive Veränderung mit der du direkt umgehen musst und merkst oh shit das gefällt mir gar nicht wie die Reaktion darauf ist.

00:57:14: Also man kanns besprechen.

00:57:15: Als Eltern war dann halt echt immer bitte supportive sein.

00:57:19: Also vor allem bei so Kleinigkeiten Ja Genau.

00:57:23: Sehr wichtig!

00:57:24: Genau, so viel zu Punkt drei.

00:57:26: kommen wir zum Punkt vier... Lustgewinn

00:57:29: und Unlustvermeidung.

00:57:31: Oh, herrlicher Hund!

00:57:34: Jetzt rücken wir uns hier zurecht

00:57:37: weil wir richtig Bock haben.

00:57:39: Was wir gerade tun ist nämlich ein absoluter Lustgewinnt und Unlußvermeihdung, weil ich müsste auch irgendwann mal meine Fenster putzen und aufräumen und so.

00:57:48: Du müsstest

00:57:48: auch deine Steuer machen Schatz.

00:57:50: Also

00:57:50: bitte sag nicht das böse S-Wort Das finde ich jetzt nicht

00:57:53: schön.

00:57:54: Ich übrigens auch, natürlich!

00:57:57: Wenn das Hängst du mit drin?

00:57:58: Ja

00:57:59: schräblich.

00:58:00: also genau das tun wir gerade und nicht mehr meint das auch.

00:58:04: Also Lust gewinn sich spüren über Lust gewinnen.

00:58:07: Dinge tun die lust machen Genuss ohne Ende Und der Vermeidung dessen was uns Unlust bereitet.

00:58:16: Was bereitet den Kindern Lust von an Beginn?

00:58:20: Ja, es ist die Spielfreude vor allem.

00:58:22: Also die Freude am Dasein, am Ausprobieren gar nicht so oblastig sein wie wir es dann alle im Bewachsenen alt also werden oder die meisten von uns.

00:58:34: Ja, also Kreativität, gemeinsame Aktivitäten alles was Lust macht das ist wirklich ja aus meinem Kulturkreis gesehen ganz viel Essen verschiedenes leckeres Essen Das ist nämlich die, die das Sprache schlicht hin.

00:58:51: Also wenn es eine Love-Language gibt dann ist es das Essen.

00:58:56: Aber das hängt auch ganz stark damit zusammen, dass gemeinsame Zusammenkommen... Sport!

00:59:02: Viele Leute haben total

00:59:03: Lust an Sport,

00:59:05: Lust am Wandern, Lust an Bewegung, Lust in der Natur Also solche Sachen, Lust daran vielleicht dem Hobby nachzugehen.

00:59:13: Welches Hobby auch immer das heißt?

00:59:14: Lust an Musik, Lust an Liebe sich

00:59:18: verlieren in lust

00:59:19: Genau!

00:59:20: Auch Lust an Sex irgendwann.

00:59:22: Ja also es sind alles Dinge die da zuhören.

00:59:24: Oh mein Gott wenn man so Fünfzehn vierzehn fünfzehn ist dass es gibt hier kein anderes Gesprächsthema als irgendwie wer hat ein Wie angeguckt oder wie man wie angeguckte?

00:59:33: also da ist ja lustbereitend einfach sich damit zu beschäftigen.

00:59:37: sind wir auch vielleicht auch mal weiter von Sex, aber es geht um das Thema.

00:59:40: Und das

00:59:41: Schmettern!

00:59:42: Ja also wir sind so vereinigt dass wir gerne positive Erfahrungen machen und die machen was mit uns.

00:59:48: Also die lösen Dopaminseotonien Adrenalin aus und das berauscht.

00:59:52: Genau.

00:59:53: Das sind schöne Erfahrungen.

00:59:54: Das ist ein Neurotransmitter, die wir im Gehirn haben.

00:59:57: So Botenstoffe und die verbessern einfach Stantepädes die Laune wenn sie ausgeschüttet werden.

01:00:03: deswegen Also gerade die Jagd nach dem Dopamin ist so ein Running Gag, den wir auch öfter mal benutzen.

01:00:12: Das ist etwas, was wir häufig stattfinden und man möchte dann eben diese wohltunenden Botenstoffe erhöhen.

01:00:19: Genau das heißt neben dem haben wir das Unbedürfnis auch, Unlust zu vermeiden automatisch.

01:00:27: D.h.,

01:00:27: wir neigen dazu alles daran zu setzen dass es uns nicht schlecht geht.

01:00:34: Und das ist ein wichtiger Punkt, weil es gibt kein Leben ohne negative Erfahrungen.

01:00:37: Also es gibt keinen Leben ohne Schmerz oder Trauer und die fühlt sich ja erst mal nicht lustvoll an.

01:00:43: Das ist es so, dass wir das ja nicht vermeiden können!

01:00:46: Also ist es da auch wichtig, dass man begleitet wird dadurch.

01:00:49: Und das können wir natürlich als Eltern und Bezugspersonen machen.

01:00:53: zum einen daran setzen, dass es eine Möglichkeit gibt Lust zu erfahren also Kindern zur ermöglichen Erfahrung zu machen die positiv sind, also Spiel zuzulassen.

01:01:03: Da denke ich wirklich mal an Eltern, die so sich manchmal verhaften Kinder klein sind und sagen denen dann geht das vielleicht nicht, da darfst du nicht hin, dann ist das alles durcheinander Also die Kinder so stark krementieren, dass sie keine Spielfreude ausleben können.

01:01:18: Es sind so extreme Beispiele würde ich sagen aber sie kommen immer noch vor und das ist schwierig weil Kinder brauchen diesen Raum um eben auch Lust zu erfahren also um überspiel ihr Welt zu erfassen und wahrzunehmen und das is super wichtig.

01:01:34: Denkt bitte daran Einfach irgendwas ist was das Kind so zeigt, sondern es ist ein ganz wichtiges Instrument um sich in dieser Welt erstmal zu spüren und zu erleben.

01:01:48: Das wird mit dem zunehmenden Alter des Kindes nochmal anders gelagert Das zu begleiten und zu ermöglichen.

01:01:56: Und wenn es um Unlustvermeidung geht, das ist ja beispielsweise ich habe kein Bock auf Schule oder vielleicht auch ich hab keinen Bock keine Ahnung mit zu Tantemata zu kommen oder ich habe keinen Bock auf dies oder auf dass dann das eben auch ernstzunehmen.

01:02:11: Das ist nicht einfach eine Bebockigkeit sondern Unlustermeidungen ist ein Grundbedürfnis ein menschliches und da kann man halt darüber reden.

01:02:18: Man kann halt wirklich aber auch net darüber reden, nicht indem man das Kind dann von Anfang an zu etwas drängen will.

01:02:27: Sondern sagt okay lass uns heute darüber sprechen vielleicht auch nicht unbedingt in der Situation selbst sondern man kann sich einen Moment nehmen und sagen pass auf Lassen wir über ein bestimmtes Thema sprechen.

01:02:39: was macht man mit Sachen wenn man da keine Lust drauf hat?

01:02:41: Und dann wirklich zu schauen wie fühlt sich das an?

01:02:46: Gibt es Dinge, die sich vielleicht schon mal als andere Sache anführen?

01:02:49: Gibt's Dinge, denen man tatsächlich auf keinen Fall tun sollte, wenn wir

01:02:52: kennen.

01:02:53: Soll man z.B.

01:02:53: Küsschen geben oder

01:02:54: so was?

01:02:54: Ja ganz klar, wo es um so persönliche Grenzen geht genau.

01:02:57: Selbstverständlich mein Body-My-Choice also den Körper der Kinder gehört denen.

01:03:03: Zum sowas geht wie okay der Gang zur Schule wo es halt leider eine

01:03:07: Verpflichtung

01:03:08: zu gibt, die ist halt nun mal verankert bei uns gesetzlich.

01:03:12: Da muss man eben gucken, okay ich nehme das wahr.

01:03:14: Das du überhaupt keine Lust dazu hast?

01:03:16: Ich nehme das war und ich weiß das!

01:03:17: Und jetzt lassen wir uns mal gucken wie können wir das irgendwie so gestalten dass es für dich eben doch geht.

01:03:22: Genau die riesengroße Entwicklungsaufgabe im Leben ist ja dieses Bedürfnis irgendwie befriedigen zu können und dennoch zu leben und das heißt es geht darum zu regulieren.

01:03:32: also das ist gerade das was du beschreibst dass man hilft Emotionen zu reguliert.

01:03:36: das heißt wie kann ich Unlust wenn nicht sehen finde aushalten Und dann ist der zweite Schritt ja immer, so wie du es auch gerade gesagt hast.

01:03:43: So was können wir tun um das vielleicht ein bisschen abzumildern?

01:03:47: Also dass Kinder und Jugendliche mitkriegen.

01:03:49: ich habe einen Einfluss darauf Bedingungen zu verändern und Ja man kann die Schulpflicht jetzt nicht negieren die gibt es.

01:03:56: Aber ich kann versuchen zu besprechen, in welcher Klasse bist du?

01:04:00: Was hast du für umgebungsbedrohungen?

01:04:02: Kann die daran was verändern.

01:04:03: Können wir mit den Lehrer bestimmte Dinge absprechen?

01:04:06: wie ist dein Schulweg?

01:04:07: Kann man denen so gestalten dass das hier leichter fällt?

01:04:10: auf welcher Schule bist du also?

01:04:11: in welchem Umfeld bist du generell?

01:04:13: Das heißt es gibt eine Möglichkeit ein Stück weit Einfluss zu nehmen und da wo man aber keinen Einfluß nehmen kann weil man kann einfach auch nicht alles beeinflussen und das ist auch das Leben das auszushalten, also eine Widerstandsfähigkeit zu spüren.

01:04:29: Weil Resilienz ist etwas was ganz ganz wichtig im Leben ist weil ohne geht es nicht.

01:04:34: oder wenn man leicht erschütter war dann ist es wirklich schwierig und deswegen ist das wichtig dass zu üben und das kann man wenn man Ko-Regulation durch Bezugspersonen erfährt also wenn sie mit unterstützen und auch dem jungen Menschen signalisieren die Welt geht nicht unteres fühlt sich gerade nicht gut an aber du schaffst es und ich helfe dir dadurch

01:04:54: Genau.

01:04:54: und wichtig hier zu sagen ist aber auch noch, also ich bin auch ein Fan von Resilienz.

01:04:59: Aber man darf Resilience nicht verwechseln mit der Möglichkeit jemandem zu etwas zu zwingen was ihm überhaupt nicht gut tut ne?

01:05:09: Also es gibt Dinge da ist auch Resilienza nicht die richtige Wahl so wie das.

01:05:18: zu glauben dass man alles aushalten muss wie zum Beispiel wenn man wird in der Schule geagert gemobbt irgendwas Dem erbess ich da durch oder irgendwas so nie.

01:05:27: Nein, das ist Mobbing überhaupt kein Spaß, dass es keinen Kavaliersdelikt.

01:05:33: Es muss verfolgt werden und meine Sache nachgehört sowas bestraft.

01:05:38: Daher muss ein Kind das auch nicht aushalten und sich da durchbeißen.

01:05:42: Es ist die Zeit, wo Opfer immer sich keinen machen müssen und alles aushalten müssen, finde ich muss frei sein.

01:05:50: Also man muss den Täter dann tatsächlich eine Verantwortung zusprechen.

01:05:55: Absolut!

01:05:59: Aber nicht

01:06:02: genau... Das ist auch keine Resilienz, das ist massive Grenzüberschreitung bis zu Traumata und so weiter.

01:06:08: Es ist Gewalt.

01:06:09: also das ist auch und Resilient ist nicht der, der das aushält und vor allem nicht müssen ganz klar.

01:06:14: Ja,

01:06:15: du weißt ja wie die Realität an manchen Schulen

01:06:18: ist?

01:06:19: Klar habe ich auch schon gehört haben wir ja genau hören wir immer wieder mal dass man sagt ach das ist jetzt nicht so schlimm.

01:06:23: oder auch dieses machen Jugendliche manchmal so untereinander.

01:06:27: nein Gewalt machen nicht einfach Menschen so unteinander sondern das gezugelassen.

01:06:32: Und da ist die Beschränkung dessen und einen schreiten besonders wichtig und notwendig.

01:06:37: Das ist gar keine Frage.

01:06:39: Die Resilienz meinte eher so, wenn ich eine negative Erfahrung mache also ich habe mich in jemandem verliebt und das wird nicht erwidert.

01:06:46: Also muss akzeptieren... Dann

01:06:48: steht man ja nicht dran.

01:06:50: Genau!

01:06:50: Es gibt keinen Weg.

01:06:51: Da ist es auch ganz klar, dass radikaler Akzeptanz notwendig.

01:06:55: aber ich muss trotzdem damit umgehen.

01:06:56: Genau, das ist ein Witter.

01:06:57: Dafür ist es wichtig, dass man halt lernt Alle Gefühle, die ganze Palette dazu gehören und auch so etwas wie tiefe Traurigkeit oder absolute Frustration enttäuscht sein.

01:07:07: Das sind alles belastende Gefühlen, die aber halt auch ins Leben mit reingehören.

01:07:11: Das muss man auch Kindern und Jugendlichen beibringen, dass das Momentaufnahmen sind.

01:07:15: Wie mein lieber Freund Holger, immer sagt Holger Montgomery.

01:07:19: Der sagt immer, Dumila ist es!

01:07:21: Alles ein Momentaufnahme.

01:07:23: Ich finde, damit hat er total recht.

01:07:25: Ja, das ist so stimmt total.

01:07:26: Kein Gefühl hält ewig, sondern wird ja abgewechselt.

01:07:30: Sehr sehr wichtig!

01:07:34: So da haben wir sie die vier...

01:07:37: Was ist denn jetzt mit dieser Kohärenz?

01:07:39: Ich

01:07:39: benenne die mal der Vollständigkeit.

01:07:41: Ich

01:07:41: merke schon du möchtest einen

01:07:43: Full Circle Moment.

01:07:46: also die Kohäre,

01:07:47: Kohärenz

01:07:49: schwieriges Wort beschreibt dass die Welt einigermaßen als stimmig erlebt werden soll.

01:07:55: Also wir brauchen sogenannte Full Circle Moments, auch was uns selbst betrifft in der Entwicklung und die finden dann statt wenn man die Erfahrungen, die man so macht, einordnet und feststellt ja das passt zusammen.

01:08:08: also zum Beispiel ich hatte heute morgens Streit mit meiner Mutter, dann bin ich zur Schule gegangen, ich komme nach Hause, die ist immer ein bisschen knerntig aber die redet mit mir.

01:08:19: Ich kann es nachvollziehen, weil wir hatten ja Streit.

01:08:21: Also

01:08:23: eine Nachvollziehbarkeit, eine Stimmigkeit... Ganz schlimm!

01:08:27: Das ergibt!

01:08:29: Genau!

01:08:30: So.

01:08:30: das Gegenbeispiel dazu ist wenn Eltern sehr unvorhersehbar sich verhalten was für Kinder wirklich die Hölle ist.

01:08:37: also wenn man etwas ankündigt was völlig anderes macht Wenn man gerade gute Laune hat und dann switched und dann völlig frustriert wie der Fütter ist Und das Kind gar nichts damit anfangen kann und gar nicht weiß, was es denn jetzt passiert.

01:08:49: Warum geht mein Vater bei der Mutter aus der Beziehung raus?

01:08:52: Und wirklich weh gehen wie verpasst!

01:08:56: Also wenn Dinge nicht für mich sind oder wenn zum Beispiel Ja, das eine gepredigt wird aber es andere gemacht werden.

01:09:02: Also wenn Eltern darüber sprechen wie wichtig ist es auch Freiheit zu haben?

01:09:06: Aber also beschränken dass man kaum Luft zum Atmen hat.

01:09:10: Es geht darum sich mit sich auseinanderzusetzen als Bezugsperson und zu schauen Wie lebe ich mein Leben was ist mir wichtig im Leben Und wo spiegele ich das meinem Kind in Umsetzung damit es für meinen kind stimmig ist?

01:09:22: Weil spätestens wenn die Kinder spätestens Manche schon viel früher Spätestens weil sie ne Probertheit sind Hauen Sie einem alles um die Ohren, was sie erleben.

01:09:31: Was so nicht stimmt mit einem... Also das ja auch wichtig ist, dass er einen Spiegel löte.

01:09:37: Das müssen

01:09:37: wir noch aushalten und aushalten als Elternresilienz und fontieren.

01:09:41: Genau!

01:09:43: Das wäre der richtige Begriff von der Grenze.

01:09:46: Ja aber die erleben die Welt erst mal durch einen und die wachsen ja in dieser Umgebung auf und die stellen super schnell fest ob da so passt oder nicht.

01:09:56: und alles was die als nicht stimmig erleben.

01:10:00: Ja, werden dir im Spiegelnd und ja das ist gerade lustig gemeint.

01:10:03: aber jetzt ganz ernsthaft es ist wichtig dass die Umgebung für einen Menschen in der aufwächst in sich stimmig ist also übereinander

01:10:15: vorhersehbar nachvollziehbar das heißt mit vorhersehber Klar, natürlich geht es ja nicht um die Lottozahlen oder so.

01:10:22: Es geht darum dass ich ungefähr weiß wenn ich mich so verhalte löse ich das und das aus Wenn meine Eltern sind sind verlässlich unvorhersehbar.

01:10:30: da gibt's keine radikalen stimmungsumbrüche Keine Weiß nicht Gewaltmomente oder sowas die ich überhaupt nicht absehen konnte oder so.

01:10:39: natürlich auch gerne insgesamt keine gewaltmoment.

01:10:41: aber

01:10:42: Ja

01:10:43: genau das ist total wichtig dass man einfach ein Gefühl bekommt von Urvertrauen von okay wie die Welt funktioniert zu um mich herum und ich kann mich darin zurechtfinden.

01:10:52: Und kann mich darauf verlassen, dass das schon alles irgendwie so wird?

01:10:56: Genau sich darauf verlassend können geht ja wenn etwas schon erlebt habe als passend.

01:11:02: Das heißt, kein Verhaltenstherapeut ohne die Begrifflichkeit konsequenter Erziehung?

01:11:09: Ja!

01:11:11: Unser Lieblingsthema und ein wichtiges Thema.

01:11:13: also ich plädiere wirklich so sehr dafür wenig Konsequenz, wenig Regeln aber bitte dann wenn angekündigt umgesetzt Weil nichts ist schlimmer für Kinder, wenn man mal so, mal so macht.

01:11:26: Da lernt man gar nicht, sondern dass immer irgendwas anderes möglich ist und das schafft Chaos also schafft auch ein inneres Chaos weil keine Verlässlichkeit, keine Vorhersehbarkeit.

01:11:35: Also überlegt euch welche Regeln euch wichtig sind, welche Dinge euch in eurem Leben wichtig sind was ihr euren Kindern mitgeben wollt Und wenn Konsequenzen erfolgen auf Ein Verhalten was nicht gut, nicht sozial nicht erwünscht ist im Sinne des gesunden Verhaltens natürlich.

01:11:52: Dann bitte die umsetzen.

01:11:55: es lebt davon also ihr tut euren Kindern gefallen wenn immer wieder uns wird auch wenn sich das in diesen ersten Momenten dann so anfühlt weil die Kinder so dankbar sind dass man die Medienzeit doch nicht gekürzt hat.

01:12:07: Glaubt mir, der Rest nun kommt später.

01:12:10: Also besser tut euch allen einen Gefallen und dann wenig Konsequenzen wenn die ja wahnsinnig sind ausgesprochen sind, dann bitte umsetzen.

01:12:20: Und immer...

01:12:22: Also nicht irgendwie als Lieferbot für die gelseren Pferien?

01:12:25: Nein!

01:12:26: Genau.

01:12:27: Immer eine nahe Konseqenz, die auch mit der Sache zu tun hat

01:12:30: Genau, wie überschaubar ist.

01:12:33: Immer überlegen, wen ja alles damit bestrafte sonst?

01:12:38: Weil oft bestraft man sich selbst!

01:12:40: Weil wichtiger ist die Kopplung das es eine Konsequenz daraufhin gab als ob's dann zwei Tage Medienverbot oder drei Monate ist tatsächlich nicht so maßgeblich.

01:12:52: Deswegen fahrt euch das

01:12:55: in

01:12:55: diesem Sinne.

01:12:56: Dann bis bald wieder und

01:12:58: schön, dass ihr da wart.

01:13:01: Bis demnächst!

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